Ausgabe März | April 2015

AUSZUG AUS DEM INHALT:

    SPEZIALTHEMA
    Überblick über verschiedene Softwarelösungen für Pflegeeinrichtungen
    Es gibt zahlreiche Anbieter und Angebotsformen für Softwarelösungen im Pflegebereich. Zu unterscheiden sind Einzellösungen und Komplettlösungen, aber vor allem auch unterschiedliche Einsatzbereiche für Software. Berücksichtigen Sie bei einer Umstellung alle Besonderheiten, um nicht im Nachhinein unangenehme Überraschungen zu erleben.

    EDV-Basierte Pflegedokumentation
    Viele Pflegeeinrichtungen planen eine Umstellung auf die papierlose Pflegedokumentation oder haben diesen Schritt bereits vollzogen. Der Markt ist relativ groß und mittlerweile auch unüberschaubar. EDV-Lösungen bringen durchaus Verbesserungen für die Anwender mit sich, aber es ist auf jeden Fall eine entsprechende Vorplanung notwendig und auch die Auswahl muss gut durchdacht werden, um die passende Lösung für die Einrichtung zu treffen.

    Mobile Pflegedokumentation: Chance oder Risiko?
    Immer mehr Anbieter im Softwarebereich empfehlen bei ihren Lösungen eine Speicherung der Daten in Clouds statt auf Servern in der eigenen Einrichtung. Gerade im Zusammenhang mit mobiler Pflegedokumentation gewinnt dieses Thema an Bedeutung. Doch das, was im privaten Bereich bereits relativ gängig und fast normal zu sein scheint, kann in der Pflege eine besondere Herausforderung darstellen.

    WEITERE THEMEN DIESER AUSGABE
    Der neue Pflege-Qualitätsbericht: Verbesserte Qualität mit Daten aus über 23.000 MDK-Prüfungen
    Der neue Qualitätsbericht bestätigt den Trend der letzten Jahre: die Ergebnisse werden immer besser. Allerdings sind einige Aspekte und Details doch interessant und z. B. auch als Benchmark für die eigene Einrichtung geeignet.

    Die Grundsatzstellungnahme Essen und Trinken des MDS
    Zu wichtigen Themen veröffentlicht der MDS Grundsatzstellungnahmen, die den Stand des Wissens und die Anforderungen an die Einrichtungen in diesen Bereichen beschreiben. Gleichzeitig können sie als Handlungsempfehlungen dienen. Die Grundsatzstellungnahme Essen und Trinken wurde aktualisiert. Einen Überblick über die Neuerungen und wesentliche Aspekte gibt dieser Beitrag.

    Patientenrechte und ihre Bedeutung im Alltag der Hygiene
    Welche Rechte haben Patienten und wie sind diese im Rahmen des Hygienemanagements umzusetzen? Diese Fragen sind für Hygieneverantwortliche in Einrichtungen des Gesundheitswesens genauso wichtig wie für die Patienten selbst, denn sie sind im Zweifel dann mit den Anfragen der Patienten konfrontiert. Eine Antwort auf die wichtigsten rechtlichen Rahmenbedingungen und ihre optimale Umsetzung gibt dieser Artikel.

    Möglichkeiten zur Umsetzung rechtlicher Anforderungen an den Umgang mit Medizinprodukten
    Der Umgang mit Medizinprodukten ist rechtlich stark geregelt und erfordert von allen Betroffenen des Medizinprodukterechts ein hohes Maß an Genauigkeit und Kompetenz. Im Rahmen des Qualitätsmanagements lassen sich einige Anforderungen gut in die bestehenden Verfahrensabläufe integrieren. Einen Überblick über die bestehenden Anforderungen und die Umsetzungsmöglichkeiten gibt dieser Beitrag. Es ist der erste Teil einer kleinen Artikelserie, die in losen Abständen weitergeführt werden wird.

    Die neue Betriebssicherheitsverordnung 2015
    Zum 1. Juni 2015 tritt die neue Betriebssicherheitsverordnung in Kraft, die auch für Pflegeeinrichtungen und Krankenhäuser relevant ist. Sie verfolgt das Ziel, die Mitarbeiter vor Gefahren zu schützen, die durch Betriebsmittel verursacht werden können. Was sind nun die wesentlichen Änderungen und Neuerungen?

    Liebe Leserinnen und Leser,

    kennen Sie das? Die ersten Sonnenstrahlen sind da und schon geht es einem besser. Der Morgen beginnt mit einem Lächeln und auch die Menschen um einen herum scheinen besserer Laune zu sein. Leider ist es nicht immer so einfach, Zufriedenheit und Wohlbefinden zu ermöglichen.

    Und wenn Sie zu Beginn Ihrer Berufstätigkeit gefragt worden wären, ob Sie den Beruf einer Krankenschwester oder einer Altenpflegerin ergreifen, weil Sie Fachfrau für Pflegedokumentation werden möchten, dann hätten Sie sicherlich mit dem Kopf geschüttelt und sich über den Grund für diese Frage gewundert.

    Denn eigentlich haben Sie mit Ihrer Berufswahl eine Entscheidung für einen Beruf getroffen, von dem Sie sich versprochen haben, anderen Menschen zu helfen oder ein Stück weit zu deren Wohlbefinden beizutragen. Deshalb bleibt für erfahrene Pflegekräfte doch immer ein schaler Beigeschmack bei dem Thema Dokumentation. Sicherlich wollten wir nicht zu „Schreibtischtätern“ werden, die 10 und 12,5 % ihrer Arbeitszeit mit Pflegeplanung, Pflegeberichten oder Pflegedokumentation verbringen.

    Ein Weg zur Verbesserung dieser Situation ist das Projekt Entbürokratisierung in der Pflege mit einer effizienteren und deutlich verknappten Pflegedokumentation. Eine weitere Möglichkeit könnte die Nutzung von Softwarelösungen sein, durch die einige Dinge automatisiert werden können, die heute noch viel Zeit in Anspruch nehmen. Um Ihnen hier einen Überblick über die Möglichkeiten zu geben, greifen wir das Thema EDV in der Pflege und insbesondere bei der Dokumentation als Sonderthema in diesem Heft auf.

    Ich wünsche Ihnen viel Freude bei der Lektüre und viele neue Erkenntnisse. Über Ihre Anregungen, Kritik und Themenwünsche freue ich mich, schreiben Sie mir einfach eine kurze E-Mail an: [email protected]

    Mit freundlichen Grüßen

    Ihre Barbara Poschwatta
    Objektleitung „QM-PRAXIS in der Pflege“