Ausgabe September | Oktober 2018

AUSZUG AUS DEM INHALT:

    SPEZIALTHEMA
    Pflegevisiten planen und durchführen
    Pflegevisiten sind ein probates Mittel, um die kontinuierliche Verbesserung in Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern zu erreichen. Sie dienen als Steuerungs- und Führungsinstrument der Pflegedienstleitung. Eine Google-Suche zeigt schnell, dass Pflegevisiten auch als Qualitätskriterium von Einrichtungen zu Marketingzwecken eingesetzt werden. Explizit gefordert werden Pflegevisiten vom MDK in Bezug auf die spezielle Krankenbeobachtung, wenn diese nach der Häuslichen Krankenpflege-Richtlinie verordnet wurde. Wie lassen sich konkret Pflegevisiten in der Praxis einsetzen und welche Erfahrungen haben Einrichtungen damit?

    Die neuen Impfempfehlungen der STIKO 2018 – wichtige Änderungen
    Jedes Jahr Ende August veröffentlicht die Ständige Impfkommission (STIKO) des Robert Koch-Instituts die neuesten Empfehlungen zu den Impfungen. Jetzt wurden die neuesten Impfempfehlungen veröffentlicht. Einen Überblick über die wichtigsten Änderungen geben wir an dieser Stelle. Die vollständige Veröffentlichung der Empfehlungen finden Sie im Epidemiologischen Bulletin, dieses ist auf der Seite des Robert-Koch-Instituts verfügbar.

    RECHTLICHE ANFORDERUNGEN / MDK-PRÜFUNG
    Wer sich nicht wehren kann, wird beschäftigt
    Immer wieder höre ich in den Fortbildungen, dass der Auftrag bestehen würde, alle Bewohner einer stationären Pflegeeinrichtung zu beschäftigen. Einzelbetreuungen und/oder Gruppenangebote am Vormittag, nach dem Mittagsschlaf und falls möglich noch in einem Nachtcafé. Bei der Frage, wer denn so etwas verlange, kommt in der Regel die Antwort: Unsere Leitung; der MDK (Medizinischer Dienst der Krankenversicherung) würde dies prüfen. Alle Bewohner müssen teilnehmen. Ist das so?

    PFLEGEPRAXIS
    Fundierte therapeutische Pflege bei Fieber
    Ein sehr häufi ges Pfl egephänomen ist das Fieber. Es kann ganz unterschiedliche Ursachen haben und dementsprechend sind verschiedene Möglichkeiten sinnvoll und angezeigt, bei einem fi ebernden Patienten oder Pfl egebedürftigen pfl egerisch zu agieren.

    EXPERTENSTANDARDS / DOKUMENTATION
    Expertenstandard Beziehungsgestaltung bei Demenz – Schulung und Beratung
    In allen Expertenstandards werden Information, Schulung, Beratung und Anleitung als wesentliche Elemente der Pflege und Betreuung mit einer eigenen Ebene thematisiert. Für die Beziehungsgestaltung bei der Pflege von Menschen mit Demenz haben entsprechende Angebote eine besondere Bedeutung und stehen in einem besonderen Kontext.

    HYGIENE AKTUELL: MRE / NOSOKOMIALE INFEKTIONEN
    MRE und andere Problemkeime im ambulanten Setting – Keime kennen keine (Klinik-)Grenzen (Teil 2)
    Im zweiten Teil dieser Mini-Serie beleuchten wir die Risiken multiresistenter Erreger, insbesondere einen Überblick über gefährdete Personengruppen, Infektionswege im außerklinischen Bereich und die ärztliche Einschätzung des Übertragungsrisikos. Außerdem thematisiert der Beitrag den Umgang mit dem betroffenen Patienten.

    Wichtige Erreger und ihre Besonderheiten – Clostridium difficile
    Seit Ende der 1970er-Jahre ist bekannt, dass Antibiotikabehandlungen zu Durchfallerkrankungen mit C. difficile führen können. Clostridium-difficile-Infektionen (CDI) haben in Kliniken eine unverändert hohe Krankheitslast, sie sind mit einem Anstieg der Zahl schwerer bzw. tödlicher Verläufe verbunden. Daher steigen auch die im ambulanten Bereich erworbenen CDI weltweit an und erreichen inzwischen bereits Menschen mit einer Reisediarrhö. Besonderheiten des Hygienemanagements bei Prävention, Reinigung, Desinfektion und Pflege sind Inhalt der folgenden Ausführungen.

    In eigener Sache …

    Liebe Leserinnen und Leser,

    normalerweise lesen Sie hier entweder, welche Beiträge Sie in der Zeitschrift erwarten, oder welche Entwickungen in der Pflegelandschaft zu beobachten sind. Heute möchte ich über etwas berichten, was Sie Ende November bei der QM-PRAXIS in der Pflege erwartet und von uns gerade vorbereitet wird.

    Für die meisten Menschen gehört das Smartphone mittlerweile zum Leben wie der Kaffee am Morgen oder die Lieblingsserie im Fernsehen – es ist aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Unser Angebot, die Arbeitshilfen über die QM-PRAXIS-Internet-Seite herunterzuladen oder auch die Online-Ausgabe der Zeitschrift über das Portal zu nutzen, ist auf dem Smartphone oder anderen Mobilgeräten nicht besonders gut möglich.

    Und auch der Zugang zu den Inhalten ist relativ umständlich, man benötigt zwei unterschiedliche Passwörter und hat man das Passwort für die Arbeitshilfen nicht zur Hand, dann schaut man im wahrsten Sinne des Wortes in die Röhre.

    Das wird sich ändern. Zukünftig erhalten Sie bequem und einfach Zugriff auf Ihre gewünschten Inhalte. Außerdem sind die Inhalte über verschiedene Endgeräte gut nutzbar und ein paar zusätzliche Funktionen wird es auch geben. Nähere Informationen erhalten Sie im November in einem entsprechenden Begleitschreiben.

    Unser Bestreben ist immer, dass Sie mit den Inhalten Ihrer Zeitschrift gut arbeiten können und stets die Informationen zur Hand haben, die Ihnen den Arbeitsalltag erleichtern. Deswegen möchte ich Sie bitten, mir Ihre Themenwünsche zu schreiben. Bei der Planung der Inhalte fürs nächste Jahr nehme ich Ihre Anregungen und Wünschegerne auf – schreiben Sie einfach eine kurze E-Mail an

    [email protected]

    Nun wünsche ich Ihnen viele neue Erkenntnisse und viel Freude mit der neuen Ausgabe der QM-PRAXIS.

    Mit den besten Wünschen für einen schönen Herbst und herzlichen Grüßen

    Ihre Barbara Poschwatta
    Objektleitung „QM-PRAXIS in der Pflege“