Ausgabe Mai | Juni 2013

AUSZUG AUS DEM INHALT:

    SPEZIALTHEMA
    Salmonellen keine Chance: Vorbeugung des Worst Case bei unseren Lebensmitteln
    Salmonellen sind die häufigsten Auslöser von Lebensmittelinfektionen. Welche Möglichkeiten gibt es, diesen gefährlichen Krankheitserregern vorzubeugen?

    Zielführende Qualitätszirkel und Teambesprechungen
    Teambesprechungen und Qualitätszirkel sind häufig wenig effektiv und effizient. Woran liegt das und was kann man tun, um mit der entsprechenden Gesprächskultur zielführende Besprechungen zu gestalten, die für alle Beteiligten gewinnbringend sind?

    WEITERE THEMEN DIESER AUSGABE
    Normen zur Desinfektion – wichtige DIN-Normen für Pflegeeinrichtungen
    Es gibt zahlreiche DIN-Normen zur Desinfektion. Diese sind für Pflegeeinrichtungen und Krankenhäuser wichtig. Einen Überblick über die verschiedenen Normen und ihre Inhalte gibt dieser Beitrag.

    Die Pflegenoten bilden nicht das ab, was sie abbilden sollen
    Die Erkenntnis ist nicht ganz neu, die Pflegenoten spiegeln nur einen Ausschnitt der Qualität einer Einrichtung nämlich ihre Fähigkeit, die erforderlichen Dokumentationsunterlagen vorzuhalten. Dies ist zumindest eine der Kernaussagen im Interview mit dem Heimleiter A. Rieger aus Augsburg. Seine Weigerung, die notwendigen Unterlagen bei der MDK-Prüfung vorzulegen, sorgte für Aufsehen in der Presse und regte auch die Öffentlichkeit dazu an, sich mit dem Thema intensiver auseinanderzusetzen.

    Pflegeberichte – kurz, prägnant, aussagefähig
    Pflegeberichte sind z. B. bei rechtlichen Auseinandersetzungen wichtige Dokumente, denn nur, was schriftlich dokumentiert wurde, gilt als durchgeführt. Was gehört nun wirklich in den Pflegebericht, was sollte unbedingt enthalten sein und welche Fehler im Umgang mit der Dokumentation kommen vermehrt vor?

    Prophylaxen in der Pflege Standardisierte Verfahren einsetzen – Teil 1
    Im Rahmen der Prophylaxen werden immer wieder standardisierte Verfahren eingesetzt, sei es zur Risikoeinschätzung oder auch zur Maßnahmenplanung. Ein Beispiel ist die Sturzprophylaxe. Welche Verfahren zur Anwendung kommen, wie diese sich in den Kontext des Expertenstandards zur Sturzprophylaxe einfügen und welche Implikationen dies für die Pflegepraxis hat, schildert dieser Beitrag.

    Change Management – Gestern war alles anders und viel besser
    Veränderungsmanagement – ein großes Wort und oft verwendet, aber was heißt das eigentlich und wie lässt sich das Change Management in der Praxis am besten umsetzen. Wie kann man Mitarbeiter in diesen Prozess einbeziehen und welche Funktion hat der QM-Beuaftragte in diesem Zusammenhang?

    Schulung zu den Expertenstandards (Teil 5): Den Expertenstandard Entlassungsmanagement umsetzen
    Überblick über die Schulungsinhalte und sofort einsetzbare Schulungsunterlagen zur Schulung der Mitarbeiter über den Expertenstandard Entlassungsmanagement

    Pflegeüberleitung von Menschen mit nosokomialen Infektionen
    Nosokomiale Infektionen haben unangenehme Folgen für alle Beteiligten. Wichtig ist, dass Patienten auch nach ihrer Entlassung entsprechend weiterbehandelt und betreut werden. Hier beginnen nicht selten die Probleme: Wie kann die Überleitung geregelt werden? Welche Vorkehrungen müssen für die Pfelge zuhause getroffen werden? Wie sieht es eigentlich mit Schweigepflicht und Verlegungsinformationen aus?

    Hygienewissen für Angehörige?!
    Im Umgang mit Patienten und Pflegebedürftigen ist je nach Versorgungskontext und Erkrankung ein gewisses Maß an Hygienewissen notwendig. Für die Mitarbeiter der Einrichtungen gibt es entsprechende Schulungen, wenn sie nicht durch ihre Qualifikation sowieso über die entsprechenden Kenntnisse verfügen, aber was ist mit den Angehörigen? Welches Wissen müssen Angehörige haben und wie kann man ihnen dieses vermitteln?

    Umgang mit infektiösen Abfällen
    Infektiöse Abfälle sind in Einrichtungen des Gesundheitswesens häufig und trotzdem ist häufig nicht bekannt, welche Abfälle wie entsorgt werden müssen oder wann infektiöse Abfälle nicht mehr als Hausmüll entsorgt werden dürfen.

    Liebe Leserinnen und Leser,

    endlich Sonne und eine Blütenpracht, wie wir sie schon lange nicht mehr erleben konnten. Das hebt doch gleich die Stimmung und manch unangenehmer Termin fällt einem gar nicht mehr so schwer, wenn draußen die Vögel zwitschern und die Natur aus dem Winterschlaf erwacht.

    Und was tut sich Neues in der Pflege, bringt das Frühjahr auch hier einen Wandel mit sich? Getreu dem Motto „Alles neu macht der Mai“ könnte man hoffen, dass endlich die Änderungen zu den Pflegenoten veröffentlicht werden oder dass es vielleicht doch Anstrengungen gibt, endlich einen neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff auf den Weg zu bringen. Allerdings sieht es aktuell nicht danach aus.

    Innovationen ganz anderer Art gab es auf der Altenpflegemesse in Nürnberg. Experten begaben sich auf eine Reise in die Zukunft, um neue Sichtweisen auf die zukünftige Pflege zu erarbeiten – wie sieht Pflege in 30, 40 oder 50 Jahren aus? Außerdem wurde der Innovationspreis 2013 verliehen, diesmal an den Dental Hygiene-Service für das Produkt „Mobiler Dentalservice“. Interessant war auch die Sonderausstellung „Freiraum“, bei der das Thema Planung und Gestaltung von Außenräumen im Fokus stand. Weitere Neuigkeiten lesen Sie in der Messenachlese ab Seite 5. Interessante Themen greifen wir auch in den nächsten Ausgaben ausführlicher auf.

    Und einige Neuerungen im Bereich QM und Hygienemanagement werden wir dieses Jahr auch noch erleben, wie z. B. die Novelle der Biostoffverordnung und der TRBA 250. Bitte beachten Sie dazu auch den Veranstaltungshinweis auf der gegenüberliegenden Seite.

    Jetzt wünsche ich Ihnen viel Freude und neue Erkenntnisse bei der Lektüre. Über Ihre Fragen, Anregungen und Themenvorschläge freue ich mich – schreiben Sie mir unter [email protected].

    Mit freundlichen Grüßen

    Ihre Barbara Poschwatta
    Objektleitung „QM-PRAXIS in der Pflege“